CSD Finale in Nürnberg

Am vergangenen Samstag (9. August) fand in Nürnberg das Finale der Prideweeks mit dem Christopher-Street-Day statt. Die Sonne schien – teilweise gar mehr als bestellt – für die queere Gemeinschaft und die erneut große Laufgruppe unseres queeren Mitarbeitendennetzwerks alltogether@DATEV, die vor allem viele neue Gesichter vereinte. Gemeinsam als Community, Sponsoring- und DEI-Team planten wir über Monate hinweg unsere Teilnahme an der politischen Demo mit bunten wie lauten Aktionen, überzeugenden Werbemitteln, einem Stand am Kornmarkt sowie Veranstaltungen bereits die Wochen zuvor in den Nürnberger Prideweeks.

Eine ganz besondere Pride

Die Pride dieses Jahr war in vielerlei Hinsicht besonders: Das fünfte Mal sponsorten wir die Veranstaltung, das erste Mal mit eigenem Motto, das erste Mal mit Jutta Rößner ein Geschäftsleitungsmitglied mit in der Laufgruppe (die das Motto an unserem Karaoke-Bike sogar ganz ungezwungen in die Tat umsetzte), das erste Mal professionelle Begleitung durch unser Social Media Team. Und besonders war die Pride auch wegen der Unwägbarkeiten, mit denen neben dem CSD-Förderverein selbst eben auch die Teilnehmenden umgehen mussten. Letztlich war es aber ein voller Erfolg. 

Getting ready

Am frühen Samstagvormittag begannen wir mit dem Standaufbau am Kornmarkt und nach und nach trudelten bis 11:00 Uhr dann auch die Kolleg:innen ein, die bereits vor der Demo schon am Stand unterstützen wollten. Mit zwei Lastenfahrrädern voller Fahnen, Transparenten und Werbemitteln machten wir uns dann rechtzeitig auf zum Ort der Aufstellung am Prinzregentenufer, um dort alle Teilnehmer:innen zu empfangen. Dort warteten bereits unsere Gruppenverantwortliche für die Demo Inka gemeinsam mit David, dem Fahrer von unserem eDafi. Unter den Ankömmlingen verteilten wir Pride-Fahnen mit DATEV-Branding und die beiden Transparente, die unsere Laufgruppe vorne anführten bzw. hinten das Schlusslicht bildeten. Als sich unser Aufstellungsplatz mehr gefüllt hatte, machten wir das traditionelle Gruppenbild und das Social Media Team begann bereits damit, die Stimmung der einzelnen Teilnehmer:innen einzufangen.

Auf Los geht’s los!

Relativ zügig nach dem offiziellen Startschuss um 12:15 Uhr ging es dann auch schon los und wir setzten uns in Bewegung. Ungewöhnlich früh für unsere Startnummer in der Mitte des ganzen Umzugs: viele Pausen in der ersten halben Stunde vorprogrammiert. Stop-and-Go-Verkehr gab es auch am Karaoke-Fahrrad, das wir dieses Jahr das erste Mal im Sinne des Mottos realisierten, denn anfangs waren alle doch noch etwas zurückhaltend beim Ergreifen des Mikros. Ein paar mutige Sänger:innen (und Versinger) später war das Eis aber gebrochen und auch Kolleg:innen, die vorher schon entschieden ablehnten, gaben dann doch die Hymnen ihrer queeren Ikonen zum Besten. Der Marsch unter der Sonne zehrte schon recht früh an den Kräften insbesondere derer, die viel mit sich zu bewegen hatten. In partnerschaftlicher DATEV-Manier teilten wir aber das Wasser und die Laster untereinander auf. Nur wenige Zuschauer:innen hatten sich auf der heißen Hauptstraße versammelt und wir rechneten deshalb schon mit einem insgesamt kleinen Publikum.

Jubel und bunte Fahnen

Diese Sorge verpuffte, als wir am Rathenauplatz in die Äußere Laufer Gasse einbogen, denn dort standen auf einmal Scharen von bunten Beobachter:innen an den Straßenseiten, wie wir sie in den Vorjahren nie gesehen hatten. Insgesamt 17.500 Menschen auf der Pride in Nürnberg, berichtete die NN später am Tag. Es waren also knapp die Hälfte mehr als in 2024 (12.000) und 2023 (11.000). Im Jubel des Publikums und dem Schatten der eng-benachbarten Innenstadtgebäude schwenkten wir die Fahnen mit neuer Energie. So ging die Parade in Richtung Sebaldus-Kirche, küsste am Rathaus kurz den Hauptmarkt und führte über Maxbrücke und Unschlittplatz schließlich zum weißen Turm, wo wir uns durch die Besucher:innenmengen bis zu unserem DATEV-Stand durchrangen.

Bühnenshow, Fotobox & Leckereien

Ab etwa 15:00 Uhr dann war ein reges Treiben an unserem Infostand zu beobachten. Kolleg:innen kamen und gingen immer wieder und viele widmeten sich längst der Bühnenshow und der Leckereien am Estragon-Stand weiter vorne am Platz, für die alle angemeldeten Kolleg:innen Verzehrgutscheine erhielten. Die Fotobox als diesjährige Attraktion am Stand zog viele Interessierte an und das Personal aus alltogether@DATEV hielt sie dann mit Gesprächen dort. Wir haben natürlich nicht mitgezählt, aber dafür wissen wir, wie viele Fotos aufgenommen wurden: Stand 17:00 Uhr waren es schon etwa 250. Gegen 18:00 Uhr dann bauten wir den Stand wieder ab.

Fazit

DATEV@PRIDE 2025 hat gezeigt, wie wichtig Sichtbarkeit, Zusammenhalt und Engagement für Vielfalt sind. Mit der Teilnahme am CSD in Nürnberg und den begleitenden Aktionen wurde ein klares Zeichen für Offenheit, Respekt und gelebte Diversity gesetzt – innerhalb des Unternehmens und darüber hinaus.

Zukunft gestalten. Gemeinsam.

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