5 Fragen an unsere Recruiter
Wie bereite ich mich auf ein Bewerbungsgespräch vor? Worauf legen Recruiter:innen im Anschreiben besonderen Wert? Und was macht einen guten Lebenslauf aus?
Genau diesen Fragen sind wir in unserer Personalabteilung nachgegangen. In unserer Serie „5 Fragen an unsere Recruiter“ greifen wir die wichtigsten Themen rund um den Bewerbungsprozess auf – von der Bewerbung bis zum Gespräch. Los geht’s!
Worauf legt ihr beim Anschreiben besonderen Wert?
Das Anschreiben ist die erste Möglichkeit, eine Person kennenzulernen. Einerseits vermittelt es einen ersten persönlichen Eindruck, andererseits bietet es Raum, Motivation, Interesse und Erwartungen an die Position darzustellen. Entscheidend ist, warum genau diese Stelle für die Bewerberin oder den Bewerber interessant ist.
Bewerbende sollten daher darauf eingehen, welche Erwartungen und Wünsche sie mit der Position verbinden und wo sie eigenes Entwicklungspotenzial sehen. Letztlich ist das Anschreiben ein Pitch – eine ehrliche Einordnung, warum eine Person gut zur Rolle passen könnte. Ein offenes und authentisches Anschreiben mit klarem Bezug zur Stelle und zur eigenen Person ist schon mal ein sehr guter Start.
Wie kann ich mich auf das Gespräch vorbereiten?
Wer sich vorab mit der Stellenausschreibung und der DATEV beschäftigt, ist bereits gut vorbereitet. Keine Sorge, ein Vorstellungsgespräch bei uns ist keine reine Faktenabfrage. Vielmehr möchten wir gemeinsam herausfinden, ob die Bewerberinnen und Bewerber zum Job, zur DATEV und zum Team passen. Gleichzeitig haben auch Bewerbende die Möglichkeit, sich selbst Fragen zu beantworten wie: Passt dieses Aufgabengebiet zu mir? Kann ich mir die Zusammenarbeit in diesem Team vorstellen?
Daher sind eigene Fragen im Gespräch sehr willkommen. Letztlich geht es darum, dass sich beide Seiten bewusst füreinander entscheiden.
Inwieweit soll ich mich über meine Gesprächspartner informieren?
Den Namen zu wissen, ist natürlich wichtig. Wer möchte, kann sich auch gerne vorab auf LinkedIn oder Xing über den Karriereweg des Gegenübers informieren, vielleicht werden dabei Parallelen entdeckt, die dem Gespräch direkt eine lockere Atmosphäre verleihen. Das ist aber keine Voraussetzung.
Was tun, wenn man als Schüler noch keine Berufserfahrung hat?
Auch wenn diese Zielgruppe noch am Anfang des Berufslebens steht, gibt es viele Möglichkeiten, um die Motivation und Begeisterung für eine Tätigkeit zu zeigen. Egal ob ein Praktikum, ein spannendes Programmierprojekt mit Freunden oder in der Schule oder ein Nebenjob mit sehr viel Kundenkontakt – auch Schülerinnen und Schüler können praktisch belegen, dass sie genau die oder der Richtige für einen Ausbildungs- oder Studiengang sind.
Was sollte beim Lebenslauf beachtet werden?
- Klare Strukturierung und Übersichtlichkeit
- Hard Skills sind klar präsentiert
- Die vorherigen Arbeitgeber sind nicht nur namentlich genannt, sondern ergänzt um dort verantwortete Tätigkeiten
- Im IT Umfeld bevorzugt mit einer Auflistung der technischen Skills
- Gerne auch mit einer Projektliste, wenn es zum Lebenslauf passt
Fazit
Ein transparenter Bewerbungsprozess und offene Kommunikation stehen bei DATEV im Mittelpunkt. Klare Erwartungen, ehrlicher Austausch und eine gute Vorbereitung schaffen die Grundlage für Gespräche auf Augenhöhe – damit beide Seiten gut zueinander passen.